
Die Schülerinnen der Hedwig-Dohm-Schule
kamen immer noch auf das Gelände. Zwei von ihnen,
Rita Hösch und Brunhilde Anger, erinnern sich daran,
dass der Biologie-Lehrer Dr. Nymczek die Klasse
für den Unterricht häufig auf das Gelände
führte. Beide waren nicht unbedingt eifrige Gärtner,
kamen aber gerne zum Spielen auf das Gelände, denn
dort wohnte noch der Hausmeister mit seiner Frau und
seinen zwei Kindern. Die Besuche wurden durch den
Krieg allerdings immer unregelmäßiger und
blieben durch die Kinder-Landverschickung dann ganz
aus. Die Beete wurden von den Leuten der Umgebung als
Grabeland genutzt, d.h. sie zogen dort Kartoffeln und
Gemüse.

In der Nacht vom 22. zum 23. November
wurden die Straßenzüge vom Unionsplatz bis
zum Stephanplatz bombardiert. Viele Gebäude in
diesem Gebiet, unter anderem auch die Schulbaracken
in der Birkenstraße wurden in dieser Nacht zerstört. |