
Zu Beginn der zwanziger Jahre gab
es einen Wechsel: nun zogen hier die Schülerinnen
der Hedwig-Dohm Mittelschule für Mädchen ein.
Im November 1925 brannte eine der Baracken vollständig
ab. Sofort wurde eine neue errichtet, zwar ebenfalls
aus Holz, aber auf einem Fundament aus Rathenower Steinen.
Aus Sicherheitsgründen wurden in allen Baracken
die Eisenöfen durch Kachelöfen ersetzt.
Ilse Dammschneider besuchte die Hedwig-Dohm-Schule
vom Frühjahr 1930 bis zum Herbst 1935. Sie erinnert
sich: "Es war ein schönes Schulgelände.
Wir mochten es, weil es so viele Pflanzen und Bäume
gab. Im Sommer fand manchmal der Unterricht draußen
im Freien statt. Die Gartenarbeit an den Beeten hat
mir als Schülerin sehr viel Spaß gemacht.
Oft bin ich auch nach Schulschluss noch mal hingegangen,
um nach den Beeten zu sehen und daran zu arbeiten. Zu
tun gab es ja immer was: jäten, wässern, Erde
lockern. ..."
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