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Gartenarbeit purSymbol-Giesskanne

Die Schulgarten ist eine Erfahrung, an die sich viele Schüler gerne erinnern. Er bietet die Möglichkeit, die Schüler über gärtnerische Tätigkeiten in einen unmittelbaren und erlebnisreichen Kontakt mit dem Lernstoff zu zu bringen.

Der Erfolg des Unterrichts im Schulgarten misst sich weder an der Geradlinigkeit der Beetränder noch an der "Größe der Kartoffeln", die geerntet wurden. 

Der eigentliche Sinn ist, Kindern die Möglichkeit zu geben, Nahrungsmittelproduktion, gesunde Ernährung und Umweltschutz direkt und in eigener Tätigkeit zu gestalten. Die Kinder sollen Gärtnern als Handlung erleben, die lehrreich ist und Freude bereitet. In jedem Gartenjahr (April-September) kommen etwa 50 bis 60 Klassen bzw. Gruppen (d.h. etwa 950 Schüler) wöchentlich zum Gärtnern in die Gartenarbeitsschulen Wedding und Tiergarten.

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen die Möglichkeitfür mit ihrer Lerngruppe kostenlos für eine Gartensaison ein eigenes Feld regelmäßig zu bearbeiten. Wir stellen dazu Gartengeräte, Saatgut und vorgezogene Pflänzchen zur Verfügung. Wir können sie im Vorfeld pädagogisch beraten und sie bei der Arbeit im Garten unterstützen. Falls es Ihnen gefallen hat, dürfen Sie zur nächsten Saison gerne, ebenfalls kostenfrei, wiederkommen. Das bieten die Berliner Gartenarbeitsschulen verlässlich und nachhaltig seit vielen Jahrzehnten an.

Anmeldung zum Gartenjahr: Download als pdf 

Immer öfter hören wir selbst für jüngere Klassen den Satz: "Dazu haben wir keine Zeit, wir müssen den Rahmenlehrplan schaffen." Deshalb bemühen wir uns darum, durch effizientere Formen der Fortbildung und bessere Unterrichtmaterialien den Unterricht aufzuzeigen, wieviele Themen des Rahmenlehrplans abgedeckt werden können und welche fächerverbindenen Kompetenzen im den Schulgärten entwickelt werden können. Es geht nicht nur um Sachunterricht oder Naturwissenschaften, ebenso wird in besonderer Weise der Spracherwerb gefrdert und nebenläufig Mathematik geübt.

Kita-Gruppen können in "Michels Hausgarten - Radieschen für Kitakinder" die ersten Erfahrungen im Garten sammeln. Hier geht es auch viel um das Einüben einfacher Bewegungsabläufe, motorischer Fertigkeiten und natürlich dem Erlebnis von der Aussaat bis zur Ernte. Für Grundschulklassen der Primarstufe sind die Anforderungen an die Gartentätigkeit ähnlich, hier können aber neben dem "Gärtnerischen Grundkurs" bewusst Sprache und Mathematik gefördert werden, wie unsere Beispiele in
"Sprache im Garten- Mathe im Beet" zeigen. 

Für den Sachunterricht kann die Gartenarbeit natürlich auch immer mit einem thematischen Schwerpunkt, wie Getreideanbau, Kartoffelanbau oder einem gesunden Frühstück kombiniert werden.
Im Wahlpflichtunterricht der Oberschulen (Klasse 7 bis 10) und WAT beinhaltet der Rahmenplan Themen, die sich ebenfalls hervorragend in der Gartenarbeitsschule projektartig durchführen lassen. Hier bietet sich eine Ausrichtung auf "grüne" Berufe an.

 

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