Das Thema "Wetter" im Schul-Umwelt-Zentrum Mitte

Wetterhäuschen
Wettertafel
Holzwerkstatt

Das Wetterhäuschen im Garten:

  • Messung von Minimum- Maximum- und aktueller Temperatur
  • Messung des Luftdrucks
  • Messung der relativen Luftfeuchte
  • Funkübertragung von zusätzlichen Messdaten über Niederschlag, Windrichtung, Windstärke an eine Wetterstation.
  • Auffangbehälter für Niederschlag, Schneebrett und Messort für die Bodentemperatur im Umfeld vorhanden

Die Wettertafel im Klassenraum:

  • Einzeichnen der gemessenen Daten auf Vorlagen
  • Darstellung der Wetterwerte in Form von Symbolen
  • Verschiedene Schwierigkeitsgrade wählbar
  • Jeder Tag als Brett einzeln herausnehmbar
  • Darstellung als Diagramm möglich

Bau von Messgeräten in der Holzwerkstatt:

  • Anleitung für Niederschlagsmesser, Anemometer, Windrichtungsmesser, Barometer, Thermometer und Psychrometer
  • Unterschiedliche Konstruktionen möglich
  • Materialien zur theoretischen Aufarbeitung für verschiedene Schwierigkeitsgrade vorhanden

 

Wetter - Was ist das?

Im neuen Rahmenplan Naturwissenschaften für die 5. und 6. Klassen ist diese Thematik unter dem Titel "Sonne, Wetter, Jahreszeiten" aufgenommen worden. Sie findet sich aber mit der Beschreibung einzelner Wetterphänomene auch schon im Sachkunderahmenplan für die Grundstufe.
Hier sollen einige Grundinformationen und Anregungen für Unterrichtsbesuche im Schul-Umwelt-Zentrum gegeben werden.

Was ist eigentlich Wetter?

Da gibt es einige wichtige Begriffe, die man nicht verwechseln sollte:

Wetter nennt man den Augenblickszustand der Erdatmosphäre an einem bestimmten Ort. Es ist also das, was man gerade im Moment beobachten kann. Beispielsweise kann gerade noch die Sonne herausgeguckt haben; plötzlich ändert sich das Wetter und es fängt erst an zu hageln, dann zu regnen, es wird kühl und plötzlich wieder wärmer, um dann zu gewittern.
Wenn zum Beispiel solche Wetterwechsel über eine ganze Weile stattfinden, dann bezeichnen wir alle Erscheinungen zusammen als "Aprilwetter". Dies ist eigentlich kein Wetter, sondern eine .....
logo-sonne logo-regen
Witterung! Darunter versteht man einen  längerfristigen Wetterablauf an einem bestimmten Ort, der von Großwetterlagen beeinflusst ist (gemeint sind hier Hoch- und Tiefdruckgebiete z.B. über Europa).
Witterungen kann man auch als Bausteine des Klimas bezeichnen. Manchmal, wie beim "Aprilwetter" oder "Altweibersommer", kehren sie ziemlich regelmäßig jährlich wieder und tragen daher bestimmte Namen.
Die Analyse einer solchen Regelhaftigkeit die Aufgabe der Klimatologie.
Stuermisch
Schönwetter
Klima ist die für einen Ort, eine Landschaft oder einen größeren Raum typische Zusammenfassung der erdnahen und die Erdoberfläche beeinflussenden atmosphärischen Zustände und Witterungsvorgänge während eines längeren Zeitraumes. Die häufigsten, mittleren und extremen Werte sind in einer bestimmten Zeitspanne charakteristisch verteilt. Daher ergeben auch die  Temperatur- und Niederschlagswerte der Klimazonen und -regionen ganz typische Diagramme.
(verändert nach Blüthgen, Prof. Dr. J.: Allgemeine Klimageographie, in: Lehrbuch der Allgemeinen Geographie Bd. II, Berlin)
Klimazonen