... Bodenentnahme:
Für unsere kleinen Naturforscher gibt es im SUZ dazu einige Beobachtungsaufträge und einen "Projekthefter", in dem die wichtigsten Ergebnisse festgehalten werden.
Für alle "Großen" bedeutet die Bodenentnahme auch ein wenig körperlichen Einsatz - wie man an den Bildern erkennen kann.
Bevor die Bodenuntersuchung los gehen kann, muss ich mir überlegen, was ich eigentlich über meinen Boden wissen möchte und mit welchem Ziel ich den Boden untersuche. |
Möchte ich einen ersten Eindruck von den Eigenschaften meines Bodens gewinnen?
Dann benutze ich die Spatendiagnose.
Sie gibt mir Auskunft über folgende Bodeneigenschaften:
- Bodenart, Steingehalt
- Gefügeform, Verfestigungsgrad, Hohlräume
- Farbe, Geruch
- Durchwurzelung, Wurzelbild
- Bodenlebewesen
- eventuelle besondere Verdichtungszonen oder Besonderheiten im vertikalen Aufbau.
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Aller Anfang ist schwer -
besser geht es mit einer Anleitung!

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Möchte ich Aussagen über die Eigenschaften einer großen Fläche treffen?
Dann komme ich mit wenigen Spatenstichen nicht aus. Einzelne Bodenproben geben nur ein Zufallsergebnis wieder, das je nach Entnahmestelle stark von den Mittelwerten der Gesamtfläche abweichen kann.
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Wie ich Bodenproben aus größeren "Referenz"-Flächen entnehme, wird hier beschrieben:

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Möchte ich etwas über den vertikalen Aufbau meines Bodens erfahren?
Dann brauche ich vor allem viel Kraft.
Mit Pürckhauer (oder Bohrstock) und Schlaghammer sowie der richtigen Technik erhalte ich ein Bodenprofil, das bis ca. 1 Meter Tiefe reicht.
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Hier gibt es eine Anleitung für die Probenentnahme.

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