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Thema des Monats |
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Thema des Monats: [18]
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Die
Heimat unseres Weihnachtssterns ist das tropische Mittelamerika. Die
dort wild vorkommenden Sträucher werden drei bis fünf Meter hoch. Im
Hochtal von Mexiko kultivierten die zu den Azteken gehörenden
Nahua-Indianer den Weihnachtsstern schon im 14. Jahrhundert als
Heilpflanze gegen Fieber und gewannen aus den roten Hochblättern Farbe.
Franziskaner-Mönche siedelten sich im 17. Jahrhunderts in Mittelamerika
an und nutzten als erste die Pflanze auch als vorweihnachtlichen Schmuck.
Um die Wende des siebzehnten Jahrhunderts (1799-1804) entdeckte
Alexander Freiherr von Humboldt, Naturforscher und Geograph, während
seiner Amerikareise diesen Strauch und brachte ihn nach Europa. Joel
Robert Poinzette, der erste amerikanische Botschafter in Mexiko, der ein
großer Pflanzenliebhaber war, soll die Pflanze unter den
Weihnachtsdekorationen der Azteken entdeckt haben und führte um 1825
den Weihnachtsstern
in die USA ein. So entstand der Name „Poinsettia“ für den
Weihnachtsstern, der noch heute in England und USA gebräuchlich ist. In
Deutschland war der blühende Stern lange nur in den Botanischen Gärten
bekannt. Gärtner produzierten die Pflanze als Schnittblume und erst
seit 1950 setzte sich zunehmend die Topfkultur durch. Bei uns hat der
Weihnachtsstern durch gärtnerische Kulturtechniken im tiefen Winter
sein Hoch und kann selbstverständlich nur als Zimmerpflanze gedeihen. Botanisch gehört der
Weihnachtsstern zu den Wolfsmilchgewächsen bzw. Euphorbiaceae. |
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Angaben zur Giftigkeit des Weihnachtssterns sind widersprüchlich. Es ist empfehlenswert, die Pflanze beim Umtopfen oder bei der Stecklingsvermehrung mit Handschuhen anzufassen. Der Giftnotruf Berlin macht
zu diesem Thema folgende Angaben: |
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