|
Rottöne
Krapp oder
Färberröte
- Seit
dem frühem Mittelalter ist er der wichtigste Farbstoff für Rottöne
im mitteleuropäischen Raum.
- Ursprünglich
kommt die Färberröte aus dem Mittelmeerraum. Im 15. Jahrhundert gab
es große Krappanbaugebiete in Holland, dann übernahm Frankreich die
Vormachtstellung.
- 1868
gelang es durch die deutschen Chemiker Graebe und Liebermann den
Farbstoff zu synthetisieren,
seitdem ist der Anbau von Krapp nicht mehr nötig.
- Die
Färberröte ist
eine kriechende Pflanze
mit
kleine gelbe Blüten und großen,
starken Wurzelstöcken (in ihnen ist die Farbe enthalten).
- Die
Wurzeln müssen 3 Jahre wachsen,
um geerntet zu werden, weil erst dann ein maximaler Ertrag an
Farbstoff gegeben ist.
Anleitung:
- 100g
Krappwurzel 1 Stunde lang einweichen.
- Dann
die eingeweichten Wurzeln mit Wasser auffüllen, so dass insgesamt 1
Liter Wasser vorhanden ist.
- Dieses
Gemisch muss eine halbe Stunde kochen,
dann werden die Eier mit dazu gegeben – sie müssen 10 – 15 Minuten
kochen und im Sud abkühlen.
Tipps:
- Für
klare Rottöne eine Färbetemperatur von 70oC einhalten,
wenn das Wasser kocht (100oC), entstehen braune
Farbnuancen. |