Heckenfrüchte

 
 

Sonnenliebende Heckenpflanzen

Feuerdorn
(
Pyracantha coccinea)

Auch der Feuerdorn schmückt sich bis weit in den Winter hinein mit zahlreichen erbsengroßen Früchten. Ihr Farbspektrum umfasst die unterschiedlichsten Nuancen von strahlendem Gelb über Orange bis zu leuchtendem Rot.
Fruchtreife: 08-10
Sie sind Futter für folgende Vogelarten: Wacholderdrossel, Singdrossel, Amsel, Gimpel, Kernbeißer, Grünling, Buchfink

 

Wilder Wein
(Parthenocissus spec.)

Der Wilde Wein hat seine Heimat in Nordamerika und ist bei uns als kletternde Zierpflanze an  Mauern und Zäunen zu finden. Die gesamte Pflanze, vorwiegend aber die Beeren enthalten einen bisher nicht identifizierten Giftstoff, möglicherweise handelt es dabei um Oxalsäure.
Die Pflanze gilt zwar nur als leicht giftig, trotzdem können Kinder, die von den Beeren essen, Vergiftungen davontragen. Vögel fressen die Weinbeeren.

 

Sanddorn
(Hippophae rhamnodis)
Ernte: 09-10
Dichter orangefarbiger Fruchtansatz mit essbare Früchte, die  sehr reich an Vitaminen sind. Einsatz bei Erkältung und zur Abwehr.
Sparrig und unregelmäßig wachsender Großstrauch mit dornigen Kurztrieben, Höhe 3 - 6 m (10 m). Vogelschutzgehölz Vogelarten: Drosseln, Fichtenkreuzschnabel, Gimpel Heilpflanze: Vitamin C,
Wolliger Schneeball
(Viburnum lantana)

Der Wollige Schneeball ist
ein dekorativer Blüten- und Fruchtstrauch.Er dient als
Böschungsbegrünung und Schutzanpflanzung, Blüten und Früchte bieten Insekten, wie Käfern, Wespen und
Vögeln Nahrung.

 

Felsenbirne
(Amelanchier lamarckii). 

In der freien Natur gibt es Felsenbirnen in Deutschland nur vereinzelt. Am beliebtesten ist  die amerikanische Kupfer-Felsenbirne Amelanchier erfüllt alle Kriterien einer einheimischen, standortgerechten Pflanze, sie wird von der Tierwelt akzeptiert, passt sich den Bodenverhältnissen an. Im Frühjahr sind ihre Blüten das erste Bienenfutter und im Herbst und Winter bietet sie Nahrung für die Vögel.Die eßbare Frucht mögen auch  Insekten Nager, Igel und Dachse

 

Quitte
Chinaquitte, Scheinquitte (Chaenomelis)

Zierquitten wachsen als dornige Sträucher und fallen durch ihre schönen roten Blüten und ihre im Spätsommer reifenden gelben Früchte auf. Die Früchte sehen aus wie kleine Quitten, haben eine harte Frucht und eine aromatisch riechende Schale. Die Früchte werden im Winter weich, zerbrechen und Vögel können so die Samen verbreiten. Die Quitte ist Bienenfutter, Wild- und Vogelnahrung.

Heckenpflanzen mit einem sonnig bis halbschattigen Standort

     
Hartriegel
(Cornus spec.)

Blüte: Juni bis Juli,
traubenförmig weiß, süßlich riechend .
Die rote Hartriegel-frucht ist nicht essbar Mundschleimhautentzündungen.
Fruchtreife: 08-10
Futter für folgende Vogelarten: Drosseln, Grünling, Hänfling, Hausrotschwanz, Kernbeißer, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen, Seidenschwanz, Star Sehr widerstandsfähige Nahrung für  Wild und Schmetterlingsraupen.

Waldrebe
Clematis vitalba

Eine der häufigsten Schlingpflanzen unseres Landes ist die Waldrebe, die gern an Waldrändern, Fluss- und Bachufern wächst. Die leicht giftige Pflanze verholzt und hat Ähnlichkeit mit Lianen, die man aus dem tropischen Regenwald kennt. Der Pflanzensaft enthält Stoffe, die beim Menschen zu starken Hautreizungen führen.
 

 

Schneeball
(Virburnum spec.)

Fruchtreife 08-10
Futter für folgende Vogelarten: Singdrossel, Wacholderdrossel, Buchfink, Gimpel, Hänfling, Bergfink, Hakengimpel, Grünling, Kernbeißer, Seidenschwanz, Zaungrasmücke, Rotkehlchen
Heilpflanze: leicht giftig, hilft gegen Krämpfe

 

Roter Holunder
Sambucus racemosa

Der Rote Holunder ist ein  breiter, buschiger Strauch bis 4 Meter Höhe. Seine
Blüte:n sind klein und gelblichgrün.
Die Scharlachrote Früchte stehen  in traubigen Rispen und sind roh für den Menschen ungenießbar.Blüten, Beeren und
Blätter sind aber  begehrt bei
Insekten und Vögeln
Er ist ein wertvolles Falter- und Vogelnährgehölz.

Haselnuss
Größere Vögel und Eichhörnchen lieben die Haselnussals Winterfutter. Die Nüsse liefern ein wertvolles und gesundes Öl, dass sowohl in der Küche, als auch in der Kosmetik verwendet werden kann.
Zubereitungen aus den Blättern des Haselstrauchs werden ,als adstringierendes (zusammendziehendes) Mittel z.B. bei Venenentzündungen, und Krampfadern verwendet.

Mispel
(Cotoneaster tomentosa)


Fruchtreife: Oktober-Januar
Futter für folgende Vogelarten: Wacholderdrossel, Amsel
Kernbeißer, Grünling, Seidenschwanz

Himbeere
(Rubens idaeus)

Ernte: 07-09
Vogelarten: Singdrossel, Wacholderdrossel, Amsel, Gimpel, Bergfink, Hausrotschwanz
Heilpflanze: Durchfall und Wundbehandlung
 

Schattenliebende Heckenpflanzen

Rote Heckenkirsche
(Lonicera xylosteum)

Die Heckenkirsche trägt ab Juli rote Beeren, die schwach giftig sind und bitter schmecken. Sie sind eine wichtige Vogelnahrung, äußerst wertvoll für viele, z. T. spezialisierte Schmetterlinge und auch Säugetiere.

  Faulbaum
(Rhamnus frangula)

Eine Schmetterlingsart, der Faulbaum-Bläuling, ist spezialisiert auf den Faulbaum. Die Raupen fressen seine Blätter. Er ist auch Bienenweide, die Früchte dienen als Vogelfutter,

Typische Heckenbäume

Schwarzerle
(Alnus glutinosa)

Erlen blühen im zeitigen Frühjahr mit violetten Kätzchen und grünlichen Zapfen, die durch den Wind bestäubt werden. Die Erle bietet zahlreichen Tieren Nahrung und Unterschlupf. Dazu gehören vor allem Insekten wie die Erlengallmücke, der Erlenspringrüssler oder der Erlenprachtkäfer.

Eberesche
(Sorbus aucuparia)

Ernte: 08-10
Vogelart: Amsel, Singdrossel, Wacholderdrossel, Gimpel, Kernbeißer, Grünling, Seidenschwanz, Star, Bergfink, Buchfink, Fichtenkreuzschnabel
Heilpflanze: Vitamin A, C.

Feldahorn
(
Acer campestre):

Der Baum ist sowohl seiner Blüte als auch des abgesonderten Honigtaus wegen eine gute Bienenweide.  Im Spätsommer sucht der Kernbeißer den Ahorn auf, um sich an den Ahornfrüchte Samen gütlich zu tun, Schafe. Er ist Futterpflanze für viele weitere Tierarten.

Hainbuche oder Weißbuche (Carpinus betulus):

5-20 m hoher Baum, der schnellwüchsig ist. Seine Blätter sind Nahrung für viele Tierarten. Das Wild verbeißt die Zweige und Blätter, die Mäuse die Wurzeln. Die Knospen sind die Lieblingsspeise des Haselhuhns.
 

Esche
(Fraxinus excelsior L)

Obwohl die Gemeine Esche windblütig ist, wird sie gerne von Honigbienen besucht, die den Pollen sammeln und in ihre Stöcke tragen. Die Blütenstaubproduktion wird auf 12.000 Pollenkörner je Staubblatt, 25.000 je Blüte und 1,6 Millionen je Blütenstand geschätzt (Maurizio/Schaper). Blattwerk und Holz der Esche werden von bis zu 41 Pflanzen fressenden Insektenarten als Nahrungsquelle genutzt, darunter vier Käferarten, zehn Wanzenarten sowie die Raupen von neun Klein- und 16 Großschmetterlingsarten. Hornissen nutzen das weiche Holz.

Espe oder Zitter-Pappel
(Populus tremula)

Espen und Pappeln sind „schnelle“ Bäume. Das Holz ist sehr weich, darum ist in alten und toten Pappeln immer viel Leben. Wenn es kalt wird, sucht sich zum Beispiel der Marienkäfer eine Stelle, wo er überwintern kann.  Findet er einen tiefen Spalt in der Pappelrinde, kann er den ganzen Winter über schlafen. Auch der Specht meißelt gerne seine Wohnung in das weiche Pappelholz. Wenn die Spechtfamilie dann auszieht, können Vögel, Eichhörnchen oder Fledermäuse dort wohnen.

http://home.rhein-zeitung.de/~dievoegeleuropas/beeren.htm#Zwergmispel