Heckenfrüchte

 

Efeu
(Hedera helix)

Nur an den sonnigen Stellen bilden sich Blütendolden, die zumeist in den Monaten August und September erscheinen. Der Fruchtknoten der Blüte sondert zuckerhaltiges Gewebe ab, das besonders Schwebfliegen und Bienen anlockt. Blühende Efeupflanzen sind eine wichtige „Tankstelle“ für Insekten im Spätsommer und Frühherbst.
Die Efeufrucht erscheint im folgenden Frühjahr und ist knapp kirschkerngroß. Die schwarze Frucht ist als Frühjahrsnahrung bei Ringeltauben,
Singdrossel, Fichtenkreuzschnabel, Wacholderdrossel, Hausrotschwanz, Star, Amseln, Rotkehlchen oder Mönchsgrasmücken begehrt.

Efeu ist giftig, wird aber auch in der Heilkunde eingesetzt. Die Heilkunde verwendet die Blätter der Pflanze, die vom Frühjahr bis Frühsommer von nicht blühenden Sprossen ge­erntet werden. Zu ihren wich­tigsten Inhaltsstoffen gehö­ren Saponine und Flavonoide. Letztere haben eine sekret- und krampflösende Wirkung, während die Saponine Auswurf fördernd sind und Haut und Schleimhaut reizen. Sie werden als Hustenmittel verwendet.
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