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Berberitze oder
Sauerdorn
Sauerdorngewächse
Bestimmungsmerkmale:
Der Sauerdorn wächst als Strauch und wird 1 - 2,5 m hoch.
Die kleinen, gelben Blüten hängen in Trauben. Ihre Blütezeit ist von Mai - Juni.
Einige Arten und Züchtungen tragen blaue oder auch schwarze Beeren, die weiß
bereift sind.
Seines säuerlichen Beerengeschmacks sowie seiner Dornen wegen nannte man den
Strauch Sauerdorn.
Die Bezeichnung Berberitze und der Gattungsname Berberis stammen von dem
arabischen Wort berberi für Muscheln,
Bezug nehmend auf die Form der Blütenblätter.
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Geschichtliches:
Der Sauerdorn war schon im Mittelalter bekannt und wurde in den
Kräuterbüchern beschrieben. Man nutze ihn auch damals bei
Lebererkrankungen, gegen Gelbsucht und
Rheuma. Die Pflanze fand aber auch als Färbemittel für Wolle und
Leder Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Vorwiegend Blätter und Rinde enthalten das Alkaloid Berberin. Bei
Aufnahme geringer Mengen kommt es zu Magenbeschwerden, stärkere
Vergiftung zeigt sich in Erbrechen, Durchfällen, Benommenheit und
Nierenentzündung. Heilwirkung und Medizinische Anwendung: In der
Homöopathie findet der Sauerdorn Anwendung bei Leber- und
Nierenerkrankungen sowie bei Rheuma.
Quelle: http://www.botanikus.de/Beeren/Berberitze/berberitze.htm |
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