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Thema des Monats |
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Im Lehrgarten
findet man
verschiedene Frühblüher:
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Der alte Begriff Wurzelstock
ist botanisch irreführend, denn es handelt sich um einen Sprossteil, der unter
der Erde wächst. Das gleiche gilt für das Verwandte Buschwindröschen (Anemone nemorosa L ).![]() |
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Das Scharbockskraut Das Scharbockskraut gehört ebenfalls zu den Ranunculaceae. Es ist also ein Hahnenfußgewächs und hat eine 2-3 cm große Blüte mit den typisch vielen Staubgefäßen. Die Zahl der grünen Kelchblätter liegt zwischen3-6 (5), die der gelben Blütenblätter zwischen6 bis 14 (10). Es blüht im März bis April an feuchten, schattigen Stellen und tritt in großer Zahl auf. Die Laubblätter sind glatt und glänzend. Sie sitzen wechselständig am Stängel. Es bildet Wurzelknollen,die zur Blütezeit einen scharfen Saft enthalten. Früher wurde der Saft gegen den Scharbock (heute Skorbut -eine Vitamin C- Mangelerkrankung - genannt) eingenommen. An den Wurzelknollen sind die feinen Faserwurzeln zur Wasseraufnahme. |
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Das Scharbockskraut ist ein wahrer Vermehrungskünstler. |
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Die Wurzelknollen speichern die Reservestoffe für das nächste Frühjahr. Im nächsten Jahr bildet die Pflanze vermehrt neue Knollen aus. Außerdem bilden sich aber in den Blattachseln noch Brutknollen (Bulbillen), die abfallen und zu neuen Pflanzen auskeimen können. Beides ist eine ungeschlechtliche (vegetative) Vermehrung. Das in Mitteleuropa beheimatete Scharbockskraut ist tetraploid und vermehrt sich nur vegetativ. Bei anderen Unterarten bilden die Blüten auch noch Samen (geschlechtliche Vermehrung). | |||||
| Eine gute Versuchs- und Beobachtungsanleitung finden Sie in Unterricht Biologie - Pflanzen züchten und vermehren (UB 274 Mai 2002, S.19). Das Heft enthält viele weitere interessante Unterrichtshilfen. |
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Krokusse Krokusse bilden die Gattung Crocus aus der Familie Iridaceae (Schwertliliengewächse). Der Krokus ist eine aus Südeuropa und Asien stammende Gattung überwiegend winterharter, mehrjähriger Knollengewächse. Krokusse bilden einzelne, röhrenförmige Blüten mit 3 Kron- und 3 Kelchblättern gleicher Farbe. Sie besitzen als Schwertliliengewächse stets drei Staubgefäße, der Fruchtknoten ist unterständig, unterhalb der relativ langen Röhre in der Erde verborgen. |
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Blüten
und die grasartige Blätter wachsen aus einer unterirdischen
Speicherknolle, die einem Sprossteil entspricht, heran.
Zu den Frühjahrsblühern in den Gärten zählen neben den
vielfarbigen Gartenkrokussen der zartviolette Elfenkrokus. |
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Zu
den Schwertliliengewächsen gehören viele Irisarten, die man oft in den
Gärten findet.Sie besitzen ebenfalls Sprossknollen. |
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Photos: Karin Selle |
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