Beeren
gehören zu den Schließfrüchten
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Schließfrüchte streuen ihre Samen nicht aus, bei ihnen
werden die Samen zusammen mit der Frucht oder Teilen der Frucht verbreitet .
Sie
werden samt Samen von Tieren (Säugern und Vögeln) gefressen und unverdaut
wieder ausgeschieden und somit ausbreitet (Endozoochorie). Nach der Beschaffenheit des Perikarps unterscheidet man Beeren von
Steinfrüchten und Nüssen. |
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Das Perikarp der Beeren
wird in allen seinen Teilen fleischig und saftig und ist häufig gefärbt.
Eine Beere - z.B. eine Johannisbeere oder Stachelbeere- enthält meist
zahlreiche Samen, die auf feinen Stielchen sitzen.
Weitere Beispiele sind:
Weinbeere, Kiwi, Banane, Apfelsine,
Hagebutte und die Früchte einiger Nachtschattengewächse wie die grünen
Beeren der Kartoffelpflanze oder die Tomate. Auch der Spargel bildet
Beerenfrüchte.
Die Kürbisgewächse
bilden mit Gurke, Melone und Kürbis sicher die beachtlichsten Beeren. |
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Nicht alles, was Beere heißt, ...
ist auch eine
Bei Sammelfrüchte kann die äußere Schicht wie
bei einer Steinfrucht fleischig ausgebildet sein. Die einzelnen Früchte werden
durch einen zentralen Achsenzapfen zu einer funktionellen Einheit
zusammengefasst. So ist die Erdbeere eine Sammelnussfrucht, die Brombeere oder
Himbeere eine Sammelsteinfrucht. Bei manchen Arten bleiben die zahlreichen Früchte, die sich
aus einer Infloreszenz entwickeln, zu einer funktionellen Einheit verbunden
(Fruchtstände). Bekanntes Beispiel dafür ist die Maulbeere (Morus).
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Literaturhinweise:
- Unterricht Biologie Samen und Früchte
- Heft 118 Oktober 1986
- Schmeil, Pflanzenkunde, Quelle &
Meyer-Verlag
- Strasburger, Lehrbuch der Botanik
Gustav Fischer Verlag
- Dahlgreen, Systematische Botanik,
Springer-Verlag
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