|
|||||||||
|
Die Familie der Solanaceae |
|||||||||
|
Die
Nachtschattengewächse (Solanaceae) gehören zu den Bedecktsamigen
Pflanzen. Der Name der größten Gattung Solanum innerhalb der Familie Solanaceae (Nachtschattengewächse) deutet auf den Wirkstoff Solanin hin, der in diesen Pflanzen enthalten ist. Solumen bedeutet im Lateinischen Beruhigung. Bereits im alten Ägypten wurden Pflanzen dieser Familie medizinisch als Heilmittel und Rauschdroge eingesetzt. Dazu gehören der Stechapfel (Datura stramonium), der Schwarze Nachtschatten (Solanum nigrum, die Tollkirsche (Atropa belladonna) und das Bilsenkraut (Hyoscamus niger). Diese Pflanzen sind stark alkaloidhaltig und enthalten als wirksame Substanzen auch Atropin und Scopolamin, Die Tabakpflanze (Nicotiana tabacum) gehört ebenfalls zu den Nachtschattengewächsen. Näheres unter : http://www.homoeopathie-zeitschrift.de/aktuell/nachtschatten203.pdf . Im Garten interessant sind für uns die Nutzpflanzen wie die Kartoffel und Tomate, aber auch Auberginen, Paprika und Chili.
Die Blüten |
|||||||||
|
Die Kartoffel (Solanum tuberosum) |
Die Tomate (Lycopersicon esculentum) |
Die Aubergine (Solanum melongena) |
Der Bittersüße Nachtschatten (Solanum nigrum) |
Der Stechapfel (Datura stramonium) |
|||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|||||
|
Die Kartoffel (Solanum tuberosum) |
Die Tomate (Lycopersicon esculentum) |
Die Aubergine (Solanum melongena) |
Der Bittersüße Nachtschatten (Solanum nigrum) |
Vietnamesische Paprika (Capsicum baccatum ) |
|||||
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|||||
|
Kartoffel, Tomate Aubergine und de Bittersüße
Nachtschatten haben Beerenfrüchte, andere Arten wie die Gemüsepaprika
haben Kapselfrüchte.
Die Nachtschattengewächse (Solanaceae) gehören zu den Bedecktsamigen Pflanzen. Sie sind eine sehr große Familie , die systematisch unterschiedlich geordnet wird. Die verschiedenen Vorschläge sind bei Wikipedia nachzulesen. Die Nutzpflanzen in unserem Garten sind einjährig. Das heißt, innerhalb einer Vegetationsperiode wachsen die Pflanzen aus, blühen und fruchten und vergehen dann.
Arbeitsauftrag;
|
|||||||||
![]() |
|||||||||
Die FrüchteDie Frucht ist am Stiel (1) aufgehängt, an dem sie sich aus der befruchteten Blüte entwickelt. Die Anzahl der Stiele, die jeweils aus einem Zweigknoten wachsen, hängt von der Capsicum-Ari ab und stellt demzufolge eines der Unterscheidungsmerkmale dar. An der Basis der Frucht befindet sich der fünfzipfelige Kelch (2) der ehemaligen Blüte, der bei den meisten Chilisorten gut ausgeprägt ist. Das Fruchtfleisch der Schoten wird in drei Schichten eingeteilt. Die glänzende Außenhaut (Exokarp) (3) schützt die Frucht vor dem Austrocknen und Beschädigungen. Darunter befindet sich die sortenabhängig dicke Zwischenschicht (Mesokarp) (4). Das Fruchtinnere wird durch die Innenhaut (Endokarp) (5) abgegrenzt. Alle drei Schichten bilden zusammen das Perikarp. Die mehrfächerigen Früchte sind innen hohl und haben zwei oder mehr Fruchtscheidewände (Plazentaleisten) (6). Sie unterteilen die Schote in Kammern und sorgen für Stabilität. Ausgehend vom Kelch erstreckt sich die Plazenta (7) in die Mitte des Hohlraumes. Auf ihr sitzen die weißen bis hellgelben, zahlreichen, scheibenförmigen Samen (9) (Durchmesser = 3,5 mm, Schichtdicke 0,5 bis 1,0 mm). Die wichtigste Aufgabe der Plazenta ist es, Nährstoffe für die Samenentwicklung zu liefern. Die Plazentawand (8) hat in der Epidermis schmale, radial gestreckte, dünnwandige Drüsenzellen, die die Capsaicinoide genannten Stoffe enthalten.
|
|||||||||
|
|||||||||