Getreide - Unser täglich Brot gib uns heute
Roggenblüte

Die Blüten des Roggen sind zu einem Blütenstand zusammengefasst und bilden eine Ähre. Die Achse der Ähre bildet die Spindel, Auf ihren   treppenartigen Absätzen  sitzen  mehrere Blüten in einer Gruppe zusammen. Solch eine Gruppe wird als Ährchen bezeichnet.
Auf dem Photo links sind die Staubbeutel, die an langen Fäden hängen , gut zu erkennen.

Aufgabe : Löse mit der Pinzette vorsichtig ein Ährchen ab und lege es unter die Lupe!

Jetzt erkennt man den Aufbau der Ährchen.
An einem winzigen Stiel sitzen zwischen den Hüllspelzen zwei vollständige Blüten  und dazwischen eine dritte verkümmerte Blüte. Die fruchtbaren Blüten sind von den  äußeren Deckspelzen und den inneren Vorspelzen umgeben. Die äußere Spelze ist zu einer langen, stacheligen Granne verlängert.

Eine Einzelblüte besteht aus 3 Staubblättern, einem Fruchtknoten mit zwei großen, federförmigen Narben und zwei farblosen Schüppchen. Sie dienen an einem sonnigen Tag im Juni als Schwellkörper und bringen die Blüte zum Öffnen.

Quelle: http://www.roggenbrot.ch/roggenbrot/brot7.htm


Abbildung aus Schmeil, Pflanzenkunde 1969
  • aB - äußere Blütenspelze
     
  • b   - vollständige Blüte
     
  • iB  - innere Blütenspelze
     
  • c   - verkümmerte Blüte
     
  • Sti - Stiel
     
  • a   - 2. vollständige Blüte
     
  • aB - äußere Blütenspelze
     
  • H   - Hüllspelzen
     
  • A   - Achse
Die Spelzen werden nach außen gedrückt, die Staubfäden strecken sich, so dass sie aus der Blüte heraushängen. Dann öffnen sich die Staubbeutelfächer und die Pollen können herausrieseln. Sie werden vom Wind zur Bestäubung anderer Blüten weiter getragen. Hier dienen die federförmigen Narben als gute "Staubfänger".
  • S - Schüppchen
     
  • St- Staubblätter
     
  • N - fedrige Narbe
     
  • F - Fruchtknoten

 

WeitereAbb. aus Ewald, Wenzel- Pflanzenkunde ,bsv 1983

Abbildung aus Schmeil, Pflanzenkunde 1969

       

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