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Die
Möhre ist eine Wurzel
Im Unterschied
zu den Organen des Stängels trägt die Wurzel nie Blätter oder Blattanlagen.
Wenn ein Same keimt, ist die Hauptwurzel (Radicula) oftmals der erste
Teil der Keimpflanze, der aus der Samenschale hervordringt.
Sowohl Hauptwurzel als auch später angelegte Wurzeln können sich verzweigen.
Die Verzweigungen, Seitenwurzeln, befinden sich in Reihen entlang der
Hauptwurzel. Die Hauptfunktion der Wurzel ist die Aufnahme von Wasser und
der darin gelösten Salze, sowie die Verankerung der Pflanze im Boden.
Außerdem muss sie Nährstoffe speichern können.
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Beobachtungsaufgabe für den Unterricht:
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Teile eine Möhre mit einem
Messer vorsichtig längs und zeichne den
Längsschnitt!
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Schneide von einer Möhre
oben eine Scheibe an und zeichne diese ebenfalls!
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Knabbere vorsichtig vom Rest
der Möhre die äußere Schicht ab. Was fällt dir auf?
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Schneidest du eine junge Möhre auf, findest du im Inneren den
Zentralzylinder, aus dem die Seiten- oder Nebenwurzeln
entspringen.
Der Zentralzylinder ist nach außen mit einem Kontrollgewebe (Endodermis)
umgeben. Im Inneren des Zentralzylinders liegen die Leitbündel,
sie dienen zum Stofftransport.
Zum Wasser- und Salztransport dienen Zellen mit großem
Querschnitt, das Xylem.
Gelöster Zucker wird im Phloem transportiert.
Um den Zentralzylinder herum liegt eine Schicht von
Speicherzellen, das Rindengewebe.
Diese Zellen werden bei der ausgewachsenen Möhre mit
Reservestoffen wie Zucker und Stärke gefüllt. Nach außen wird
die Wurzel von einem Abschlussgewebe (Exodermis) geschützt.
Leckeres mit Möhren
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