Nährstoffe und ihre Wirkung

 
 
Die sieben Säulen der Ernährung
Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Wasser und Ballaststoffe sind die sieben unverzichtbaren Bestandteile unserer Ernährung. Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate liefern die notwendige Energie, um den „Motor Körper" in Gang zu halten. Vitamine und Mineralstoffe beeinflussen organische Abläufe, die Verwertung der Nahrung im Körper, das Nervensystem, den Stoffwechsel, die Hirntätigkeit, und eklatanter Mangel kann zu schweren Krankheiten führen. Ballaststoffe brauchen wir für den Stuhlgang und Wasser für den gesamten Stoffwechsel.

 

Eiweiße (Proteine)
Eiweiße sind Ketten aus verschiedenen Aminosäuren. Diese werden zum Aufbau der Zellen benötigt. Sie sind notwendig für die Muskulatur, das Immunsystem und das Nervensystem.
Da nicht alle Aminosäuren vom Körper selber hergestellt werden können, müssen wir sie mit der Nahrung aufnehmen.
Vor allem im Wachstum ist die Aufnahme von tierischem Eiweiß wichtig, da hier die beste Mischung der Aminosäuren vorliegt. Den Kindern fehlen sonst wichtige Bausteine für den Körper .  pflanzliche Eiweiße sind vor allem in Hülsenfrüchten enthalten.
  

Fette:
Fette bestehen aus Glyzerin und Fettsäuren. Einige davon können, wie die Aminosäuren, nicht vom Körper selbst gebildet werden und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Fette sind als Membranbestandteile für den Körper unverzichtbar. Fette sind aber auch Träger für alle fettlöslichen Vitamine. Deshalb wird an Salate Öl gemacht und an das Gemüse der "Klecks" Butter.
Tierische Nahrung enthält mehr gesättigte Fettsäuren (mit Ausnahme des Fisches), wohingegen pflanzliche Öle ungesättigte Fettsäuren beinhaltet, die gesünder sind.
 

Kohlenhydrate: Kohlenhydrate bestehen aus Zuckerbausteinen. Sie liefern dem Körper die Energie, die er benötigt. Sie sind im Getreide und Kartoffeln enthalten.
 
Vitamine: Kein Vitamin kann von unserem Körper selber hergestellt werden. Obwohl nur kleine Mengen vom Körper gebraucht werden, löst ein Vitaminmangel sehr schnell lebensbedrohliche Krankheiten aus. Es gibt etwa 20 verschiedene Vitamine.

Vitamin C hemmt Entzündungen und Blutungen. Außerdem stärkt es die Abwehrkräfte des Körpers. Vitamin C aktiviert die für alle Vorgänge wichtigen Enzyme. Es ist in Zitrusfrüchten, aber auch in Paprika und Petersilie enthalten.

Die Vitamin B-Gruppe ist notwendig um den Zellkern aufzubauen, der in jeder Zelle unseres Körpers vorhanden ist.  Er spielt eine wichtige Rolle im Organismus, da er die Erbinformation eines jeden Menschen enthält. Eine weitere Aufgabe der B- Vitamine  ist die Bildung der roten Blutkörperchen. Das Nervensystem benötigt ebenfalls viel Vitamin B. Es ist in den Samenschalen von Getreide vorhanden. Deshalb sind Vollkornprodukte und ungeschälter Reis gesünder als Weißmehl.

Vitamin D      
Dieses Vitamin ist notwendig für die normale Knochenbildung und die Speicherung von Calcium und Phosphor im Körper. Außerdem schützt es die Zähne und Knochen vor den Wirkungen einer niedrigen Calciumzufuhr, indem es eine effektivere Nutzung von Calcium und Phosphor ermöglicht. Vitamin D ist in Eigelb, Leber, Thunfisch und Milch enthalten.


Vitamin A ist für unser Wachstum von Bedeutung und beeinflusst die Funktion der Haut und der Haare. Es ist Bestandteil des Sehfarbstoffs. Als fettlösliches Vitamin ist es z.B. in Möhren enthalten und muss mit Fetten aufgenommen werden.

Vitamin E      
Vitamin E ist an der Bildung von roten Blutkörperchen sowie Muskel- und anderen Geweben beteiligt und verhindert die Oxidation von Vitamin A und Fetten. Es kommt in Pflanzenölen, Weizenkeimen, Leber und grünem Blattgemüse vor.

 

Mineralstoffe und Spurenelemente: Mineralstoffe sind wichtige anorganische Substanzen, die für den Organismus lebenswichtig sind.
Spurenelemente sind allerdings nur in kleinen Mengen notwendig.
Mineralstoffe und Spurenelemente sind wichtige Bausteine die überall im menschlichen Körper in die Verbindungen eingebaut werden.